Deutsche Meisterschaften im Schwimmen 2014 in Berlin
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Die Deutschen Meisterschaften 2014

Nun sind die ersten großen Meisterschaften des Jahres Geschichte. Vom 1. bis 4. Mai fanden die Deutschen Meisterschaften im Europasportpark Berlin statt. Unser Team war so groß wie seit Jahren nicht mehr. Mit 21 jungen Sportlerinnen und Sportlern ging es in die Titelkämpfe und die Vorqualifikation für die Europameisterschaften in Berlin im Sommer.

Sonnele Öztürk schafft die Vorqualifikation zur EM
Über ihre Paradestrecke 200m Rücken ging Sonnele am Samstag an den Start. Der Erwartungsdruck war ihr leicht anzumerken. Hinzu kam, dass man an vielen Ecken immer wieder die Kameras auf sie gerichtet sehen konnte. Diese für sie neue Situation war sicherlich eine Erfahrung für die Dinge, die noch kommen können. Denn in 2:11,36 Minuten wurde Sonnele Dritte und schaffte die Vorqualifikation zur Europameisterschaft. Die endgültige Qualifikation findet Ende Juni in Essen statt. Allerdings wird Sonnele voraussichtlich vorab schon bei den Jugendeuropameisterschaften an den Start gehen. Außerdem belegte sie über 100m Rücken Platz 6 in guten 1:02,73 Minuten und den 16. Platz über 50m Rücken in 30,05 Sekunden. Jetzt heißt es Daumen drücken für die kommenden Wochen.

Lagenstaffel holt Überraschungsbronze
Insgesamt gingen unsere Damen über alle drei Staffelrennen an den Start. Über die 4x 200m Kraul belegte die Formation Chantal Richter, Pia Ossenberg, Anuschka Cox und Melanie Friese den 5. Platz (8:30,63 Min.). Die selben Vier belegten über die 4x 100m Kraul den guten 6. Platz (3:55,72 Min.).
Eine große Überraschung gab es dann am letzten Tag über die 4x 100m Lagen mit Sonnele Öztürk, Luisa Kuch, Cosima Kleine und Melanie Friese konnte die Bronzemedaille gewonnen werden. Mit 4:18,67 Minuten blieb am Ende knapp vor dem Dortmunder Team. Allerdings muss man anmerken, dass unsere Mädels im langsamen Lauf das Rennen alleine machen mussten und somit die Spannung noch fünf Minuten anhielt, bis der schnelle Lauf angeschlagen hat.

Junge Spandauer und Spandauerinnen überzeugen
Für die Mädels des 2000er Jahrgangs ging es in der Wertungsklasse der EYOF-Jahrgänge an den Start. Gleich dreimal an den Start ging es für Celina Schmidt. Sie belegte über 400m Lagen den sehr guten 10. Platz (5:13,39 Min.). Über 100m Brust belegte sie in 1:16,78 Min. den 7. Platz und über die 200m Strecke Platz 5 in 2:41,21 Min. Canan Weber wurde über 200m Rücken Zweite in 2:23,33 Min. und wiederholte den Platz über 100m Rücken in 1:07,57 Min. Beides waren persönliche Bestzeiten, die mit einer guten Platzierung belohnt wurden. Über 50m Rücken ging Joelle Berge an den Start und wurde in 34,89 Sek. Siebte.
Alina Haseloff schaffte es über die Kraulstrecken ins EYOF-Finale. Über 400m Freistil (4:31,73 Min.) und 100m Freistil (1:00,24 Min.) belegte sie Platz 7, über 200m Freistil in 2:10,25 Minuten Platz 5. Maik-Sebastian Rieffenstahl schaffte es über die 400m Lagen in 4:43,16 auf Platz 8 und belegte über 200m Schmetterling in 2:08,90 Minuten und über 100m Schmetterling in 59,13 Sekunden Platz 7. In 2:14,03 Minuten wurde Philipp Lüder über 200m Rücken Zehnter.

B-Finals für Melanie Friese
Wir hatten mit Melanie Friese auch noch zwei B-Finalteilnahmen. Sie wurde über 100m Freistil 13. in der Gesamtwertung in 57,18 Sekunden. In ihrem zweiten B-Finale über 50m Freistil belegte sie den 5. Platz (15. Gesamtwertung) in 26,82 Sekunden.

Diese Meisterschaften waren für uns gut. Bei über 50 Starts an den vier Tagen waren zwar nicht alle Ergebnisse wie erwartet, allerdings gab es auch keine Ausfälle.

Wir gratulieren allen Teilnehmern und freuen uns über eure guten Ergebnisse!

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